Soziales Frühwarnsystem

Das Projekt „Soziales Frühwarnsystem im Landkreis Görlitz“ wird seit Oktober 2007 als Kooperationsprojekt zwischen dem öffentlichen Träger der Jugendhilfe und den drei freien Trägern der Jugendhilfe Aktiva –Sozialraum Lausitz e.V., Internationaler Bund Mitte gGmbH und Tierra – Eine Welt e.V. kontinuierlich umgesetzt. Zur Verdeutlichung der Zusammenarbeit besteht zwischen den drei freien Trägern eine stetig fortzuschreibende Kooperationsvereinbarung.

Der öffentliche Träger wirkt in Form einer Steuerungsgruppe (Frau Barke, Sachgebietsleitung Allgemeiner Sozialer Dienst) mit seinem Wissen und Zugängen steuernd auf das Projekt ein und trägt entsprechend der Konzeption die Gesamtverantwortung.

Für einen künftigen besseren Schutz für Kinder und Jugendliche entwickelten die beauftragten Träger im Jahr 2007 ein gemeinsames Konzept mit dem Ziel, vorhandene Instrumente und Handlungswege bei Kindeswohlgefährdung zu analysieren sowie potentielle Kooperationspartner zu ermitteln und zur aktiven nachhaltigen Mitarbeit zu gewinnen.

Das Konzept wurde in den Folgejahren fortgeschrieben und erhielt für das Jahr 2012 durch das Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes (v.a. §§ 3, 4 KKG) eine richtungsweisende Grundlage. Durch den zusätzlichen Start der „Bundesinitiative Frühe Hilfen und Familienhebammen“ (Umsetzung im Landkreis Görlitz ab dem Jahr 2013) konnten neben der Etablierung von Familienhebammen die bereits bestehenden Aktivitäten der Netzwerkarbeit konzeptionell ausgebaut werden.

Hierbei standen im Jahr 2013 neben dem Beginn des Ausbaus der Netzwerke zu „Netzwerken Frühe Hilfen“ mit dem Ziel der zusätzlichen Einbindung des Gesundheitswesens, der Bildung und der Jugendhilfe die Qualifizierung der Fachwelt zum Thema Kinderschutz im Vordergrund.

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